Meine tolle Scheidung

von Geraldine Aron

Ehe ade, Scheidung tut weh. Angela Kennedy Lipsky, eine Frau mittleren Alters und bis dato treusorgende Ehefrau und Mutter, erfährt, dass ihr Ehemann Max sie wegen eines deutlich jüngeren, mexikanischen Models verlassen will. Nahezu zeitgleich eröffnet ihr ihre halbwüchsige Tochter, dass sie mit ihrer neuen Leidenschaft, einem deutlich älteren Schlagzeuger, zusammenziehen wird.
Nach der ersten Begeisterung über die ungewollt gewonnene Freiheit folgt sehr schnell Ernüchterung. Blind Dates, gutgemeinte Verkupplungsversuche, nächtliche Gespräche mit der Telefonseelsorge und die Selbsthilfe aus dem Sexshop sind kein Ersatz für das Leben zu zweit. Noch dazu hat der Gatte das alleinige Sorgerecht für die gemeinsamen Freunde zugesprochen bekommen. Der einsame Weihnachtsabend mit dem treuen Hund, ein Treffen mit ihrem frauenfeindlichen Anwalt und der nachfolgende finanzielle Abgrund führen schließlich zur Erkenntnis, dass ein Leben allein ganz schön brutal sein kann. Konfrontiert mit ihrem Allein-sein und dem eigenen Älter-werden bemüht sich Angela durch sportliche Aktivitäten, Beratungsgespräche und auch soziale Netzwerke ihre Isolation zu durchbrechen, aber erfährt viele Fehlschläge.
Erst ein Abenteuerwochenende bringen wieder Licht ins Scheidungs-dunkel und am Ende findet sie ihr Glück, wo weder sie noch der Zuschauer es erwartet.

Exzentrisch, bissig, schonungslos und extrem komisch.

“rasantes Tempo…hinreißend komisch…großartiges Rollenspiel” (NWZ)


Regie: Gudrun H. Lelek // Live-Musik: Alexander Goretzki // Ausstattung: Ensemble // Mit: Marga Koop, Alexander Goretzki

Gefördert von:
OLB Stiftung
Oldenburgische Landschaft
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Eismann Haustechnik

Aufführungsrechte beim Verlag Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG, Berlin